26 August 2014

Marla kocht: Grün, grün, grün sind alle meine Farben - Korianderpesto

Marla Stromponsky bekam von Frau Stromponsky sr. einen Pürierstab vermacht, einen ziemlich guten sogar von Frau Stromponsky sr. Lieblingsschwaben BOSCH, einen so guten in der Tat, dass sogar "Limited Edition" drauf stand und das will wohl was heißen, wenn BOSCH seine Pürierstäbe schon künstlich verknappen muss.
Jedenfalls nahm ich diesen Pürierstab mit einem Gefühl der Freude entgegen, das ungefähr dem entsprach, dass der junge König Artus verspürt haben muss als er Excalibur sein eigen nenne konnte
Dennoch geriet der Pürierstab aus unerfindlichen Gründen nach Frau Stromponskys Abreise in Vergessenheit. Erst als ich mich mit enormen Mengen frischen Korianders konfrontiert sah und der Gedanke "Pesto" durch mein Hirn schoss, erinnerte ich mich, dass ich bereits das passende Handwerkszeug besaß.
Freunde der Pasta und des Pesto, Pesto machen mit einem Pürierstab ist nun wirklich so ein Klacks und eine dermaßen schnelle Angelegenheit, dass es ab sofort eigentlich keine Ausrede zum Kaufen gibt. Sogar der Marsch zur Kaufhalle dauert länger als das genüssliche Pürieren aller Zutaten.
Die Inspiration für dieses Pesto kommt, wie nahezu immer in letzter Zeit, aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch "Die Portugiesische Küche".

24 August 2014

Endemittezwanzig Reiseguide Breslau I: Hinkommen, Ankommen und Rumkommen.


Ich habe Polen erst sehr spät kennengelernt, aber dafür versucht in meinem Semester in Breslau soviel Polen wie möglich zu erleben. Und damit meine ich nicht trashige ERASMUS-Partys mit Bierflatrate. Breslau ist deswegen eine Stadt, die ich von vorne bis hinten erkundet habe. Der Plan für das viertägige Wiedersehen war die Sahnestücke abzugrasen. Und die möchte ich gerne mit euch teilen, weil ich finde, jede sollte einmal Piroggen an der Oder gegessen haben.
Damit ihr vor lauter Polen hier, Piroggen dort und Billig shoppen wiederum hier nicht den Überblick verliert, habe ich den Post in drei Teile aufgeteilt: Der erste Teil beschäft sich mit organisatorischen Dingen wie Bett und Zug. Im zweiten Teil geht es dann um meine persönlichen Sahnestückchen an Sehenswürdigkeiten und im dritten Teil schließlich einen Mini Shoppingguide und ein paar Empfehlungen für leckeres Essen und Cocktails. 

22 August 2014

Willkommen im Web 2.0: Endemittezwanzig jetzt bei instagram

Ich bin so ein Oberdork, ich habe tatsächlich erst seit zwei Wochen ein Smartphone. Das Bedürfnis nach einem war nie da - einzig die Option der Kamera hat mich immer angefixt. Die grottigen Pixelzahlen der Geräte, die ich mir leisten konnte, haben mich allerdings immer abgeschreckt und die Preise der Geräte, die gute Kameras besitzen, schreckten mich ebenfalls ab.
Jetzt habe ich aber in den sauren Apfel gebissen und mir ein brandneues Nexus 5 gekauft. Seitdem sitze ich auf heißen Kohlen, den meine Mitmenschen haben mir klar und deutlich prophezeit: Das Smartphone wird dein ganzes Leben auf den Kopf stellen!
Eingetreten ist das bis lange noch nicht - außer dass ich jetzt begeistert bei instagram aktiv bin. Weil mich die Option meiner neuer mobilen Kamera so begeistert, knipse ich so ungefähr jeden Scheiss.
Wer also sehen will was ich esse oder wie das Morgenlicht in meine Küche scheint oder welche Blumen ich im Blumenladen gekauft habe, der möge mir bitte folgen. Zu finden bin ich als @marlastromponsky

20 August 2014

Nicht vergessen: Der Soundtrack meines Lebens

Alle, die ihren Soundtrack bereits brav eingereicht haben oder einfach die Schnauze voll: bitte weiterklicken.
Lieber Rest, euch möchte ich weiterhin dazu ermuntern ein musikalisches Fazit eures bisherigen Lebens zu ziehen. Welcher Song hat euch besonders geprägt? Was lief im Hintergrund, als euch das erste Mal das Herz gebrochen wurde? Welches Album hat euch durch den Sommer nach dem Abi begleitet? Und welcher drei Jahre später? Ob Blogger oder nicht, das ist egal, mitmachen darf jeder. Mich (und all die anderen) interessiert eure musikalische Reise durchs Leben. Und wer weiß, vielleicht findet ihr auf diese Weise einige verloren geglaubte Perlen eurer Jugend wieder.
Meinen Soundtrack könnt ihr hier finden, alle bisher eingereichten findet ihr hier. Und alles was ihr zum Mitmachen wissen wollt, habe ich an dieser Stelle für euch aufgeschrieben. 
Zeit habt ihr noch bis zum 31. August - also, setzt die Kopfhörer auf und lasst spotify brummen!

18 August 2014

Lebenszeichen: Wiedersehen mit Breslau

Der Grund für meine sommerliche Blog-Abstinenz ist leider unerfreulich gewesen: Eine sehr langweilige Woche war ich krank geschrieben und habe mich von der PC Tastatur ferngehalten. 
Grund: Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk. Weil ich jung und dumm bin, ging ich davon aus, dass mir so etwas nie zustoßen kann. Das muss der Rest von diesem "We are going to live forever" Gefühl meiner Pubertät sein.
Jedenfalls, als Entschädigung war ich die letzten vier Tage in Breslau. Die Stadt, in der ich 2010/11 ein Semester studierte, diesen Blog gestartet habe und meine Liebe zur der polnischen Hausmannskost meiner Vorfahren entdeckte.
Das Wiedersehen war phänomenal, weil Breslau eine großartige tolle Stadt ist.
Ich muss jetzt dringen ein warmes Bad nehmen, deswegen gibt es zur Einstimmung  ein paar Bilder. Der ausführliche Rest folgt dann noch.

13 August 2014

Marla kocht: Migas mit Tomaten und Eiern

Das beste Essen von der Welt ist Hausmannskost. Weil nichts ehrlicher, großartiger und besser schmeckend ist als ein über Generationen verfeinerertes Gericht aus lokalen Zutaten.
Die beste Hausmannskost können übrigens die Portugiesen. Das weiß ich, seitdem ich eine Zeit lang in Porto wohnte und Rezepte aus Restaurants nachkochte oder mir von meinen portugiesischen Mitbewohnerinnen (nur Mädchen - Portugal ist schließlich streng katholisch) erklären ließ, was es mit dem Refogado auf sich hat. 
Das in meinen Augen fast beste Kochbuch der Welt beschäftigt sich, na klar, mit portugiesischer Hausmannskost. Vernarrt wie ich in das Kochbuch bin, schlage ich es einmal die Woche auf, wäge Saison, Gemüse, Kühlschrankinhalt und Geldbeutelfülle ab und koche dann begeistert nach.
Vor einigen Wochen ergatterte ich einige großartige reife Tomaten auf dem Wochenmarkt der Annalinde. Klar wie Kloßbrühe also, dass ich das alte Weißbrot damit zu einem Migas (wörtlich übersetzt soviel wie "Brotkrumen") verarbeiten würde. Auf simpelste Art und Weise wird so aus trockenen wertlosen Brotresten ein saftiger, sommerlicher Auflauf. Der mein Herz übrigens vollkommen in Verzückung versetzt hat, so dass ich seitdem wahllos Bekannten von den Freuden des portugiesischen Migas zu überzeugen versuche.
Der Anblick mag nicht der allerappetitlichste sein, aber: Lasst euch überzeugen und brotauflauft was das Zeug hält!

10 August 2014

Unendlicher Spass: Ab durch die Hecke.

Nora und ich zelebrieren gerne Dinge dermaßen normcore-ironisch, dass wir dafür auf diversen Meta-Ebenen mit Oscars überschüttet werden sollten. 
Vor kurzem gaben wir ein kurzes Gastspiel: Ab durch die Hecke oder wen hat der Dorn gestochen? 
Das bestimmt sechs Meter hohe Brombeerheckenmonster bezwangen wir mit unseren Vesperboxen mühelos. Und weil ich eine Frau bin, die im Angesicht der Gefahr nur aus tiefstem Halse lacht, trug ich Shorts, weil lange Hosen sind was für Memmen. Is klar.
Kratzer, Blut und Schweiß brachten uns zwei volle Boxen ein, oder, um es in Supermarktpreisen zu sagen (Stätten, in denen Brombeeren offenbar mit purem Gold aufgewogen werden): Mindestens 20 Euro.
Wir sehen uns wieder im Sequel: Marla kocht Marmelade in einem nagelneuen weißen T-Shirt aus Seide.
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