09 September 2014

Gif der Woche: The Internet

Ein Quell endloser Freude ist die BBC-Serie IT-Crowd über die zwei nerdigen Informatiker Roy und Moss (Moss! seufz), die im IT-Team eines großen Unternehmens arbeiten. Dort arbeitet auch ihre Kollegin Jen, die überhaupt keine Ahnung von Informatik oder Technik hat und den Job nur wegen eines von vorne bis hinter erstunkenen Lebenslaufes bekommen hat.
Das folgende gif ist aus meiner Lieblingsepisode: Roy und Moss verscheissern Jen, die nicht weiß "was dieses Internet eigentlich ist". Die beiden erklären ihr, dass das Internet ein kleiner schwarzer Kasten ist und von den "Elders of the Internet" überwacht wird. Auf der Spitze des Big Ben. Weil der Empfang dort am besten ist.
Fun Fact: Moss, der im richtigen Leben Richard Ayoade heißt, ist der Regisseur von Submarine.
Falls ihr also noch nach einem Herbst-Serien-Schmankerl sucht: Ihr habt es gefunden. Bitte fallt nur nicht vom Lachen vom Sofa und macht mich dann dafür verantwortlich.


07 September 2014

Urlaubsvideo: Endemittezwanzig trifft... sich in Balkonien.

Warum in die Ferne schweifen?
Beim Endemittezwanzig-Sommerurlaub stand Tiefenentspannung im Vordergrund. Deshalb ersparten Marla und Nora sich die Qual der Reisezielwahl, erteilten Hotelvergleich und Billigflugangeboten eine Absage und erfreuten sich statt dessen an der stillen Schönheit des Paradieses vor der eigenen Haus- oder vielmehr: Balkontür. Spiel, Spaß und Genuss sind auch beim Urlaub auf Balkonien nicht zu kurz gekommen, wie die Bewegtbildimpressionen vom Urlaubsort zeigen. Seht selbst und genießt.

06 September 2014

Teaser: Urlaub in Balkonien.

 

Der Sommer ist fast vorbei und wir schlittern langsam in den Spätherbst. Dann wird auch wieder mehr auf dem Blog passieren, der im August etwas vernachlässigt wurde.
Das hatte übrigens einen Grund: Ferien. 
Sommerferien, um genau zu sein. Das Endemittezwanzig Dream-Team Marla und Nora war zusammen im Urlaub, in Balkonien, um genau zu sein. Wir haben uns dort sofort wie daheim gefühlt. Balkonien ist zu unrecht ein unterschätztes Reiseziel: Man muss sich nicht mit Sprach- oder Währungsbarrieren rumschlagen, ein Urlaub dort kostet im wahrsten Sinne fast nichts, die politische Situation ist stabil und wer, wie in meinem Fall, eine Seifenblasenmaschine sein eigen nennt, kann wahrlich magische Stunden in Balkonien verleben. 
Heute gibt es erst einmal einige Schnappschüsse von unserem Urlaub in Balkonien, unser Urlaubsvideo gibt es dann morgen!

04 September 2014

Der Soundtrack meines Lebens: Nora

Zum Abschluss meiner kleinen Blogparade stellt euch meine Mit-Bloggerin Nora den Soundtrack zu ihrem Leben vor. Lest euch unbedingt ihre Anektdoten dazu durch, das ist großes lyrisches Kino über Seemänner, Liebe und Urbanität.
Danke, Nora.

Rainbrids – Blue Print
Große Teile meiner Kindheit und Jugend verbrachte ich in Lauerstellung vor dem Radio und mit dem Mitschneiden von Songs, in die am Anfang der Moderator reinquatschte und am Ende die Falschfahrermeldung dazwischenfunkte. Die Kassetten hörte ich im Walkman hoch und runter, und so brannten sich die größten Hits der 70er, 80er und 90er unauslöschlich in mein Popbewusstsein. "Blueprint" ist songgewordene Erinnerung an diese Zeit und bis heute eines meiner Lieblingslieder ever, ever, EVER. Wer mich im Karaoke herausfordern will, bitte mit diesem Lied.

Bad Religion – Punk Rock Song
Eigentlich wollte ich auch gern Punk sein mit 14 und nach Berlin abhauen. Nur traute ich mich nicht. Statt dessen hörte ich brav die Ärzte und hielt mich darüber hinaus bedeckt. Immerhin hatten wir Viva, und mein Herz schlug jedes mal zwei Takte schneller und mein Finger drückte die Aufnahmetaste des Videorekorders, wenn auch nur das Wort "Punk" erwähnt wurde. "Punk Rock Song" wurde meine heimliche Hymne für alles was hätte sein können. Und taugte Jahre später als hervorragender Soundtrack um mir beim nächtlichen ausgelassenen Tanz durch die Wohnung den Fuß zu brechen. 

Type O Negative - Black No1
Die Zeit, in der ich mich entschied, nur noch schwarz zu tragen. Zumindest obenrum, denn auf die Blue Jeans mit Schlag wollte ich nach wie vor nicht verzichten. "Bloody Kisses" von Type O Negative lief im Auto der ersten Liebelei hoch und runter, während wir über die Dörfer und Kleinstädte gurkten. Die Liebelei war alsbald abgehakt, dafür der Weg geebnet für (ehemals) langhaarige Poserjungens, die sowas-wie-Metal machten und mich durch meine pubertäre Hochphase begleiteten.

01 September 2014

Ein Brief von Frau Stromponsky sr: Wie ich den Richtigen fand.

Meine Frau Mama hat mir und Euch einen Brief geschrieben. Und zwar wie sie den Richtigen suchte, den Mann fürs Leben und der zwar kein Traumauto fuhr aber dafür die schönen Dinge des Lebens schätzen konnte.
Liebe Marla,

meine Zeit Endemittezwanzig begann mit einer sehr intensiven Suche nach dem richtigen Mann. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mich eine Schar von tollen Männern suchte, deshalb musste ich selbst die ganze Arbeit machen.
Ich begann also die Suche nach dem "Richtigen" für mich.

Ich suchte einen Mann der folgende Kriterien erfüllen sollte:
a) gutaussehend,
b) soliden Job
c) evangelisch und
d) Besitzer eines VW Scirocco mit mindestens 90 PS.
Angesichts solcher engen Vorraussetzungen schien mir die Suche zunächst aussichtslos. Aber mein Bauchgefühl sagte mir etwas anderes. Irgendwie wußte ich, dass es diesen Mann gibt und ich nur die Augen offen halten musste. Der Rest würde sich von alleine erledigen.
Und genau so ist es dann auch gewesen.

26 August 2014

Marla kocht: Grün, grün, grün sind alle meine Farben - Korianderpesto

Marla Stromponsky bekam von Frau Stromponsky sr. einen Pürierstab vermacht, einen ziemlich guten sogar von Frau Stromponsky sr. Lieblingsschwaben BOSCH, einen so guten in der Tat, dass sogar "Limited Edition" drauf stand und das will wohl was heißen, wenn BOSCH seine Pürierstäbe schon künstlich verknappen muss.
Jedenfalls nahm ich diesen Pürierstab mit einem Gefühl der Freude entgegen, das ungefähr dem entsprach, dass der junge König Artus verspürt haben muss als er Excalibur sein eigen nenne konnte
Dennoch geriet der Pürierstab aus unerfindlichen Gründen nach Frau Stromponskys Abreise in Vergessenheit. Erst als ich mich mit enormen Mengen frischen Korianders konfrontiert sah und der Gedanke "Pesto" durch mein Hirn schoss, erinnerte ich mich, dass ich bereits das passende Handwerkszeug besaß.
Freunde der Pasta und des Pesto, Pesto machen mit einem Pürierstab ist nun wirklich so ein Klacks und eine dermaßen schnelle Angelegenheit, dass es ab sofort eigentlich keine Ausrede zum Kaufen gibt. Sogar der Marsch zur Kaufhalle dauert länger als das genüssliche Pürieren aller Zutaten.
Die Inspiration für dieses Pesto kommt, wie nahezu immer in letzter Zeit, aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch "Die Portugiesische Küche".

24 August 2014

Endemittezwanzig Reiseguide Breslau I: Hinkommen, Ankommen und Rumkommen.


Ich habe Polen erst sehr spät kennengelernt, aber dafür versucht in meinem Semester in Breslau soviel Polen wie möglich zu erleben. Und damit meine ich nicht trashige ERASMUS-Partys mit Bierflatrate. Breslau ist deswegen eine Stadt, die ich von vorne bis hinten erkundet habe. Der Plan für das viertägige Wiedersehen war die Sahnestücke abzugrasen. Und die möchte ich gerne mit euch teilen, weil ich finde, jede sollte einmal Piroggen an der Oder gegessen haben.
Damit ihr vor lauter Polen hier, Piroggen dort und Billig shoppen wiederum hier nicht den Überblick verliert, habe ich den Post in drei Teile aufgeteilt: Der erste Teil beschäft sich mit organisatorischen Dingen wie Bett und Zug. Im zweiten Teil geht es dann um meine persönlichen Sahnestückchen an Sehenswürdigkeiten und im dritten Teil schließlich einen Mini Shoppingguide und ein paar Empfehlungen für leckeres Essen und Cocktails. 
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